Fachbereich: Straßenverkehrsrecht

Das Straßenverkehrsrecht umfasst alle Rechtsnormen zum fließenden und ruhenden Verkehr auf der Straße, sowie zur Fahrzeugausstattung und -zulassung.

Dienstleistungen

  • Fahrzeugzulassungen - Fahrzeugausweis, Kontrollschild, "provisorische Immatrikulation"

    Um ein Motorfahrzeug auf öffentlichen Strassen in den Verkehr bringen zu können, benötigt man einen Fahrzeugausweis (Einlösung des Fahrzeugs auf den Namen des Halters) und Kontrollschilder. Der Fahrzeugausweis wird nur ausgestellt, wenn die entsprechende obligatorische Haftpflichtversicherung besteht. Je nach Land sind zudem weitere Voraussetzungen zu beachten, damit Fahrzeugausweis und Kontrollschilder ausgestellt werden (wie bspw. Bau- und Ausrüstungsvorschriften des Fahrzeugs).

  • Haftpflichtrecht Verkehrsunfälle - Schadenersatz, Genugtuung

    Ein Verkehrsunfall ist ein plötzliches, nicht vorhersehbares Ereignis im Strassenverkehr mit Sach- und/oder Personenschaden. Der Unfallverursacher kann sanktioniert werden. Zudem können Administrativmassnahmen hinzukommen, wie bspw. ein Führerausweisentzug.

    Kommt es zum Schaden, muss der Halter bzw. seine Haftpflichtversicherung Schadenersatz (für Erwerbsausfall etc.) und eventuell Genugtuung (Schmerzensgeld) leisten. Aus diesem Grund ist eine Haftpflichtversicherung für Motorfahrzeuge in allen EU Ländern obligatorisch. Allerdings gibt es Unterschiede in den Versicherungssummen etc.

    Neben der obligatorischen Haftpflichtversicherung können auch freiwillige Zusatzversicherungen abgeschlossen werden, die bspw. den Schaden am eigenen Auto decken.

  • Strassenverkehrsregeln - Strassenverkehrsverletzungen, Busse, Fahren ohne Ausweis etc.

    Im Strassenverkehr sind zahlreiche Bestimmungen zu beachten, wie Tempo- und Alkohollimite, Parkverbote, Vortrittsregelungen, usw. Die Verkehrsregeln richten sich nicht nur an Motorfahrzeuglenker, sondern an alle Teilnehmer des Strassenverkehrs (Fussgänger, Fahrradfahrer). Werden Verkehrsregeln verletzt, kann die Sanktion von einer Busse bis zu einer Freiheitsstrafe reichen. Hinzu kommen allfällige administrative Massnahmen, wie der Führerausweisentzug.