Fachbereich: Unternehmenssteuerrecht

Nationale und internationale unternehmenssteuerrechtliche Entwicklungen sowie die bereits bestehende Gesetzgebung und Rechtsprechung, bestimmen über die Besteuerung Ihrer Unternehmung und deren Gewinne. Es ist deshalb von grösster Wichtigkeit den geeigneten Experten zu finden welcher Ihrer Unternehmung dabei hilft, steuerrechtliche Unklarheiten zu klären und eine optimale Lösung im Hinblick auf diese Fragestellungen zu finden.

Dienstleistungen

  • Abschluss in Fremdwährung & Steuern - Steuerliche Behandlung der Differenzen aus der Umrechnung von der funktionalen Währung in die Darstellungswährung

    Unternehmen mit Auslandsbezug führen ihre Bücher oft in der Währung des Wirtschaftsraums, in dem sie primär tätig sind. Es stellt sich deshalb die Frage, in welcher Währung den Buchführungspflichten nachgekommen werden muss beziehungsweise in welcher Währung die Jahresrechnung zu erstellen ist. Diese Frage wird in verschiedenen Rechtsordnungen unterschiedlich und in manchen nationalen Gesetzen gar nicht beantwortet. Innerhalb der EU ergibt sich diese Problematik aufgrund der Währungsunion oftmals nicht. Die zahlreichen internationalen Unternehmen mit Sitz in der Schweiz, aber auch andere weltweit tätige Unternehmen, sind besonders häufig mit dieser Fragestellung konfrontiert. Die Beantwortung der Frage hat insbesondere steuerliche Folgen, da die Zahlen der sogenannt “funktionalen Währung” von denen der nationalen Währung abweichen. Ein passender Experte kann dabei helfen, die Optionen innerhalb der verschiedenen Rechtsordnungen in Bezug auf die Steuerfolgen zu prüfen und zu beurteilen.

  • Ansiedlungen - Steuerrechtliche Auswirkungen

    Bei der Ansiedlung geht es um die Frage, in welchem Land beziehungsweise in welcher Region ein Unternehmen ansässig werden soll. Diese Frage ist insofern relevant, als mit der Ansässigkeit auch eine Steuerpflicht einhergeht. Die Abklärung einer Steuererleichterung oder Steuerprivilegierung ist für ein Unternehmen deshalb zweckmässig. Um sich für einen bestimmten Standort entscheiden zu können, müssen diverse Faktoren berücksichtigt werden. Meist geht es zuerst darum, genau zu definieren mit welcher Geschäftstätigkeit das anzusiedelnde Unternehmen sich beschäftigt. Weitere Fragen können sein, ob der Sitz bzw. die Betriebsstätte zum Beispiel am Puls des Businessgeschehens zu allokieren ist, ob nur die Verkehrslage entscheidend ist, oder ob die Tätigkeit sogar ortsunabhängig entfaltet werden kann. Weitere wichtige Faktoren sind die Personalressourcen und die Sprachpräferenzen an dem in Betracht stehenden Standort. Experten in Ansiedlungsplanung helfen, solche Fragen zu klären und stellen des Weiteren Gesuche für einen besonderen Steuerstatus bei der zuständigen Steuerbehörde, welche in der Schweiz im Rahmen eines entsprechenden sogenannten Steuerrulings abgesichert werden.

  • Beteiligungsabzug - Steuerermässigung

    Mit dem Instrument des sogenannten Beteiligungsabzugs soll die mehrfache Besteuerung des wirtschaftlich gleichen Substrats gemildert werden. Eine mehrfache Besteuerung kann etwa dadurch entstehen, dass sich Kapitalgesellschaften oder Genossenschaften am Gesellschaftskapital anderer Gesellschaften beteiligen. Viele Länder, wie etwa Luxemburg oder die Schweiz, kennen deshalb das System des Beteiligungsabzugs, bei welchem die Gewinnsteuer auf den Erträgen von massgeblichen Beteiligungen in einem bestimmten Verhältnis herabgesetzt wird. Da die betreffenden Erträge nicht direkt freigestellt werden, ist es möglich, dass selbst nach Anwendung des Beteiligungsabzugs eine steuerliche Schattenbelastung der fraglichen Erträge verbleiben kann.

  • Direkte Steuern (Allg.) - Einkommenssteuer aus selbständiger Erwerbstätigkeit und Gewinnsteuer von juristischen Personen

    Im Gegensatz zur indirekten Steuer, fallen bei der direkten Steuer die Person (sei dies eine natürliche oder juristische Person) des Steuerschuldners und des wirtschaftlich belasteten Steuerträgers zusammen. Eine Abwälzung auf Dritte ist nicht direkt möglich. Die Steuer wird direkt beim Steuerschuldner festgesetzt und erhoben. Zu den direkten Steuern zählen typischerweise die Einkommenssteuern von natürlichen Personen und die Gewinnsteuern (CH) bzw. Körperschaftssteuern (DE) von Kapitalgesellschaften.

  • Ermittlung des Unternehmenserfolgs - Massgeblichkeit der Handelsbilanz, Realisationstatbestände, geschäftsmässig begründete Aufwendungen

    Der Unternehmenserfolg ist ein Meilenstein, welches jedes Unternehmen anhand von individuellen und allgemeingültigen Kennzahlen definiert. Der Unternehmenserfolg wird typischerweise durch Bilanz und Erfolgsrechnung des jeweiligen Unternehmens eruiert. Zur Ermittlung des Unternehmenserfolges in der Gewinn- und Verlustrechnung werden Aufwendungen und Erträge einer Periode einander gegenübergestellt. Sind die Erträge eines gewissen Zeitraums höher als die Aufwendungen in der gleichen Geschäftsperiode, wird der Unternehmenserfolg als Jahresüberschuss (= Gewinn) bezeichnet. Der Jahresüberschuss stellt den positiven Unternehmenserfolg einer Geschäftsperiode dar. Übersteigen die Aufwendungen die Erträge, verzeichnet das Unternehmen einen Verlust.

  • Ersatzbeschaffung - Steueraufschub

    Unter Ersatzbeschaffung ist eine Investition im Anlagevermögen zu verstehen, die dem Ersatz bereits bestehender Vermögensgegenstände dient. Grundsätzlich unterliegen Gewinne, die durch Veräusserungen von Geschäftsvermögen erzielt werden, der Gewinnsteuer. Wenn der Verkaufspreis eines Vermögensobjekts über dessen Buchwert bzw. Gewinnsteuerwert liegt, ergeben sich solche steuerrelevanten Gewinne. Dabei wird die Differenz zwischen Verkaufserlös und Buchwert der Erfolgsrechnung gutgeschrieben und folglich versteuert. Man spricht in diesem Fall von einer echten Realisierung der stillen Reserven. Zur Vermeidung einer solchen Besteuerung kennt insbesondere das schweizerische Recht die Möglichkeit, bei der Veräusserung von betriebsnotwendigem Anlagevermögen die stillen Reserven auf die als Ersatz erworbenen Anlagegüter zu übertragen. Somit werden die stillen Reserven nicht realisiert und die Steuerbelastung kann gesenkt werden.

  • Finanzierungstransaktionen - Fremdfinanzierung und Debt Financing

    Während konzerninterne grenzüberschreitende Finanzierungstransaktionen an Bedeutung gewinnen, werden die Verrechnungspreise (Transfer-Preise), insbesondere für konzerninterne Finanzierungsverhältnisse, von Finanzverwaltungen auf der ganzen Welt immer genauer unter die Lupe genommen. Finanzierungstransaktionen werden als wirksames Gestaltungsmittel für Gewinnverlagerungen verantwortlich gemacht. Insofern ist es von besonderer Wichtigkeit, bei allfälligen Finanzierungstransaktionen die Fachexpertise eines Experten einzufordern. Ein passender Experte kennt sich mit Verrechnungspreisthemen im Zusammenhang mit Finanzierungstransaktionen aus und sorgt für eine fremdvergleichskonforme Ausgestaltung von verschiedenen konzerninternen Finanzierungstransaktionen.

  • Gewinnverteilung - Offene und verdeckte Gewinnausschüttung, verdecktes Eigenkapital, Einkommenssteuerfolgen, Verrechnungssteuerfolgen

    Bei der Gewinnverteilung geht es darum, zu bestimmen, wie die Gewinne, welche eine Gesellschaft in einem Geschäftsjahr erwirtschaftet hat, aufzuteilen sind. Die Gewinnverteilung wird von der Geschäftsleitung vorgeschlagen und an der Generalversammlung von den Aktionären genehmigt. Im Gesellschaftsrecht gibt es Bestimmungen, welche bei der Gewinnverteilung zwingend berücksichtigt werden müssen. Insbesondere sind sogenannt verdeckte Gewinnausschüttungen in den meisten Rechtsordnungen nicht erlaubt. Die Bedingungen der Rechtsgeschäfte zwischen dem Anteilsinhaber und seiner Kapitalgesellschaft sollten deshalb unbedingt so gestaltet sein, wie sie unter unabhängigen Dritten vereinbart würden.

  • Lizenzboxen - Patentbox. Priviligierte Besteuerung für Erträge aus Immaterialgüterrechten. Neue Chancen für Schweizer Gesellschaften

    Eine Lizenzbox ist ein Instrument des Steuerrechts und insbesondere des Unternehmenssteuerrechts, welches dazu genutzt wird, Erträge aus Immaterialgüterrechten gesondert auszuweisen und niedriger zu besteuern als andere Erträge. Im Rahmen des von der OECD entwickelten BEPS-Projekts, sind Lizenzboxen nur unter bestimmten Umständen zulässig. Insbesondere dürfen nur Einnahmen auf Basis von Patenten und ähnlich geschützten Rechten steuerlich privilegiert werden.

  • Organhaftung für Abgabeforderungen - Solidarische Mithaftung von Organen (z.B. Geschäftsführung) für ausstehende Steuerschulden des Unternehmens, wenn Gesellschaft aufgelöst wird oder ihren Sitz ins Ausland verlegt

    Die Organe einer Gesellschaft haften für Ihre Handlungen. Zu den Organen einer Unternehmung gehören namentlich die Verwaltungsräte (Aufsichtsräte) und mit der Geschäftsführung befasste Personen. Steuerrechtliche Vorschriften sehen zum Teil eine Haftung der formellen und faktischen Exekutivorgane sowie der Liquidatoren für Steuerschulden der Gesellschaft vor. Bei der Auflösung einer juristischen Person deren Aktionäre im Ausland ansässig sind, ergeben sich heikle internationale Haftungsfragen.

  • Privilegierte Gesellschaftsformen - Holding-, Verwaltungs- und gemischte Gesellschaft

    Privilegierte Gesellschaftsformen geniessen unter verschiedenen Voraussetzungen eine privilegierte Besteuerung im Vergleich zu anderen Gesellschaften. Es handelt sich hierbei um juristische Personen, die nicht der ordentlichen Gewinn- und Kapitalbesteuerung des jeweiligen Rechtssystems unterstehen, in welchem sie ihren steuerlichen Sitz haben. Dieser besondere Steuerstatus ergibt sich aus dem Gesellschaftszweck und der geografischen Entfaltung der Gesellschaft. In der Schweiz sind nach geltendem Recht Risikokapitalgesellschaften, Holdinggesellschaften, Domizilgesellschaften sowie gemischte Gesellschaften steuerprivilegiert.

  • Rechnungslegung & Steuern - Steuerbuchhaltung und Offenlegungspflichten unter IFRS und US GAAP

    Die Rechnungslegung ist die geordnete Zusammenstellung der Einnahmen und Ausgaben einer Unternehmung unter Beifügung der Belege. Der Jahresabschluss soll im Wege der Rechnungslegung die wirtschaftliche Lage des Unternehmens so darstellen, dass sich Dritte ein zuverlässiges Urteil bilden können. Die Jahresrechnung beziehungsweise die Rechnungslegung einer Unternehmung ist deshalb auch für die Steuerbehörde von grösster Wichtigkeit. Die Offenlegungspflichten und die Standards, welche für die jeweilige Rechnungslegung einer Unternehmung verwendet werden müssen, bestimmen sich nach nationalem Recht. Dabei wird die Gesellschaftsform sowie die Grösse der Unternehmung berücksichtigt, aber auch, ob die Gesellschaft an der Börse kotiert ist oder nicht. An der Börse kotierte Unternehmungen sind regelmässig verpflichtet, ihre Rechnungslegung nach den IFRS oder US-GAAP zu richten. Die IFRS sind internationale Rechnungslegungsstandards des international Accounting Standards Board (IASB). US-GAAP sind die allgemein anerkannten Rechnungslegungsgrundsätze der Vereinigten Staaten. Bei beiden Standards steht die Transparenz im Vordergrund. Das Unternehmen soll nach Möglichkeit so dargestellt werden, wie es zum Zeitpunkt des Jahresabschlusses dasteht.

  • Sanierungen - Steuerliche Auswirkungen von Sanierungshandlungen

    Die Unternehmenssanierung bezweckt die Wiederherstellung der wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit und Rentabilität einer überschuldeten Gesellschaft. Zur Sanierung einer Gesellschaft sind verschiedene Massnahmen vorgesehen, welche verschiedene Steuerfolgen auslösen. Namentlich kann eine Unternehmenssanierung durch verschiedene Methoden wie zum Beispiel durch Kapitalherabsetzung, durch Forderungsverzichte oder durch Zuschüsse erfolgen. Diese Sanierungsmethoden haben unterschiedliche Steuerfolgen, welche ein Experte eruieren kann. Die unterschiedlichen Steuerfolgen können so miteinander verglichen werden und der Experte kann helfen, die steuerlich vorteilhafteste Sanierungsmethode auszuwählen.

  • Steuerbefreiungen gemeinnützige Institutionen - Steuerbefreiung von juristische Personen mit gemeinnützigen, öffentlichen oder Kultuszwecken

    Verschiedene Staaten sehen für Organisationen mit einem gemeinnützigen Zweck die Steuerbefreiung vor. Als gemeinnützig gelten beispielsweise Organisationen, die der Förderung von Wissenschaft, Forschung, Bildung, Erziehung, Kunst oder Sport dienen. Verlangt wird für die Gemeinnützigkeit zudem oft, dass die Organisation keinen primären wirtschaftlichen Erwerbs- oder Selbsthilfezweck verfolgt sowie dass deren Mitglieder selber für die Förderung des Zwecks der Organisation persönliche oder finanzielle Opfer erbringen. Oft muss für die Steuerbefreiung ein entsprechendes Gesuch bei der zuständigen Steuerbehörde eingereicht werden, aufgrund dessen die Steuerbehörde über die Gemeinnützigkeit der Organisation und die damit einhergehende Steuerbefreiung einen Entscheid fällt. 

  • Steuerbuchhaltung nach IFRS, US GAAP und Swiss GAAP FER - Erstellung und Umrechnung des Jahresabschlusses nach IFRS, US GAAP und Swiss GAAP FER

    Die Rechnungslegung dient dazu, den wirtschaftlichen Zustand eines Unternehmens auch für Aussenstehende, und somit auch für die Steuerbehörden, nachvollziehbar abzubilden. Für viele Unternehmen stellt sich hier die Frage, nach welchen Standards beziehungsweise Regeln die Rechnungslegung erfolgen soll. Darüber gibt einerseits das nationale Recht des Ansässigkeitsstaates der Unternehmung Aufschluss, andererseits stehen auch Wahlmöglichkeiten offen. Die IFRS sind internationale Rechnungslegungsstandards des international Accounting Standards Board (IASB) mit Sitz in London. Sie sind für Unternehmen interessant, die Daten für einen weltweiten Vergleich benötigen – etwa, um Investoren aus dem Ausland für sich zu gewinnen. Als Alternative zu IFRS und dem Obligationsrecht können Swiss GAAP FER gerade für kleine und mittelgrosse Unternehmen passend sein. Das aus den USA stammende Rechnungslegungssystem US GAAP (United States Generally Accepted Accounting Principles) ist vor allem in den USA weit verbreitet und hat daher insbesondere für Unternehmen Bedeutung, die auch in den Vereinigten Staaten geschäftlich aktiv sind.

  • Steuercompliance - Steuererklärung, Einhaltung steuerrechtlicher Regelungen, Aufzeigen von Steuerriskiken

    Steuercompliance ist ein System, dass dafür zu sorgen hat, dass sich das Unternehmen mit sämtlichen steuerrechtlichen Regelungen konform verhält. Dazu werden von einem Experten steuerrechtliche relevante Vorschriften, die verschiedenen beteiligten Personen, Unternehmen und Behörde sowie Steuerrisiken erfasst. Ein passender Experte im Bereich der Steuercompliance sorgt dafür, dass die steuerrechtlichen Regelungen des Ansässigkeitsstaates befolgt werden und gleichzeitig die optimalen Steuerbedingungen vorliegen.

  • Steuererleichterungen für Unternehmen - Steuerbefreiung

    Im Rahmen der Standortförderung und in Hinblick auf wirtschaftliches Wachstum werden Unternehmen von der Steuergesetzgebung vieler Staaten Vorteile angeboten. Es entsteht dadurch ein Steuerwettbewerb zwischen Staaten, aber auch zwischen Regionen innerhalb der Staaten. Die Steuererleichterungen werden insbesondere durch tiefe Gewinnsteuern für Gesellschaften erreicht. Wo es Steuererleichterungen für ihre Unternehmung gibt, erfahren sie von einem passenden Experten in diesem Fachgebiet.  

  • Steueroptimierung - Optimierung der Steuerbelastung mittels individuell auf das Unternehmen abgestimmten Massnahmen

    Bei der Steueroptimierung geht es darum, die Möglichkeiten und Mittel innerhalb einer Rechtsordnung zu nutzen, um die Steuerbelastung von Privaten oder Unternehmen möglichst tief zu halten. Im Vordergrund steht dabei die Optimierung von Einkommens- und Gewinnsteuern. Ein passender Experte hilft ihnen dabei, Steueroptimierungspotenziale hinsichtlich ihrer Unternehmung oder ihrem privaten Einkommen zu nutzen.

  • Steuerplanung - Auf langfristige Steueroptimierung gerichtete Planung der gesellschaftlichen Struktur, der Finanzierung und der Wertschöpfung im Unternehmen, richtige Standortwahl

    Die Steuergesetzgebung und -praxis steht vor grossen Umbrüchen und ist laufend Veränderungen unterworfen. Vor diesem Hintergrund stellen sich komplexe steuerliche Fragestellungen für Unternehmen. Eine effiziente Steuerplanung hilft zum Beispiel bei der Wahl der geeigneten Rechtsform für ein Unternehmen, bei der Optimierung von Gesellschaftsstrukturen in steuerlicher Hinsicht, bei Festlegung der Lohn- und Ausschüttungspolitik oder nimmt ein Standortvergleich in steuerlicher Hinsicht vor. Eine frühzeitige Steuerplanung erlaubt in vielen Fällen Steueroptimierungspotenziale zu nutzen.

  • Steuerrisiken - Erkennen, messen und Überwachen von Steuerrisiken

    Ein steuerliches Risiko besteht immer dann, wenn bezüglich eines konkreten Sachverhalts Unsicherheiten im Hinblick auf die steuerliche Würdigung bestehen und wenn diese Unsicherheiten negative Auswirkungen auf die einzelnen Steuerfaktoren im Unternehmen haben können. Die Möglichkeit, Sachverhalte im Vorfeld mit den Steuerbehörden zu besprechen, reduziert mögliche Steuerrisiken oder hilft gar, sie zu eliminieren. Ein passender Experte hilft ihnen dabei die Steuerrisiken zu erkennen, in Kategorien einzuteilen und entsprechende Massnahmen zu ergreifen, um die Risiken einzudämmen oder gar zu eliminieren.

  • Transfer Pricing - Gruppeninterne Verrechnungspreise. Internationale Geschäftsaktivitäten führen auch zu Waren- und Dienstleistungsflüssen innerhalb von Konzernen. Diese müssen dem Drittvergleich standhalten

    Unter Transfer Pricing (Verrechnungspreise) versteht man die Festsetzung eines Preises für den Verkauf von Waren oder Dienstleistungen zwischen Unternehmen innerhalb eines multinationalen Konzerns. Als grundsätzlich zulässiger Preis für solche Waren und Dienstleistungen wird der sog. „arms-length“-Preis angesehen. Beim „arms-length“-Preis handelt es sich um den Preis, der von zwei voneinander unabhängigen Parteien (d.h. Parteien, die nicht Teil desselben multinationalen Konzerns sind) im Rahmen gewöhnlicher Preisverhandlungen, nach wirtschaftlichen Grundsätzen wie Angebot und Nachfrage für die jeweilige Ware oder Dienstleistung festgelegt würde. Um Missbräuche beim Transfer Pricing innerhalb eines multinationalen Konzerns zu verhindern, welche sich auf die Besteuerung der jeweiligen verkauften Waren und Dienstleistungen negativ auswirken könnten, anerkennen die OECD sowie das Steuer Committee der Vereinigten Nationen das „arms-length“-Prinzip als zulässig, wonach der Preis für den grenzüberschreitenden Verkauf von Waren und Dienstleistungen zwischen zwei Parteien eines multinationalen Konzerns nicht tiefer sein darf, als der Marktpreis, der durch zwei unabhängige Parteien vereinbart worden wäre.

  • Umstrukturierungen - Fusion, Spaltung, Umwandlung, Ausgliederung, Quasifusion, Verschmelzung, Übernahmen, etc.

    Bei der Umstrukturierung einer Gesellschaft kommt es zu einer Änderung der rechtlichen Strukturen der Unternehmung. Regelmässiges Ziel einer solchen Umstrukturieren (z.B. einer Fusion, einer Spaltung, einer Ausgliederung oder einer Unternehmensumwandlung) ist es, die Umstrukturierung möglichst kostengünstig und damit steuerneutral abzuwickeln; hierzu sind die Steuernormen des jeweiligen nationalen Rechts einzuhalten. Ein Experte im Bereich des Steuerrechts vergleicht die verschiedenen Umstrukturierungsmöglichkeiten und deren jeweiligen Steuerfolgen und findet die die optimale Lösung für ihre Bedürfnisse.

  • Verhandlungen mit Steuerbehörden & Steuerrulings - Vertretung vor Steuerbehörde Steuerruling: Vorgängige Auskunft, Bestätigung od. Zusicherung der Steuerverwaltung hinsichtlich der Besteuerung eines konkreten Sachverhalts des nachfolgenden Veranlagungsverfahrens

    Steuerrulings beinhalten die vorgängige steuerrechtliche Beurteilung eines Sachverhalts bzw. die Bestätigung der entsprechenden Beurteilung durch die kompetente Steuerbehörde. Durch das Steuerruling soll eine planbare gesetzesmässige Veranlagung ermöglicht werden, welche bei Erfüllung der gesetzlichen Voraussetzungen des jeweiligen Landes, für Steuerpflichtige und Behörden Bindungswirkung entfaltet. Sinnvoll ist ein Steuerruling insbesondere bei komplexen wirtschaftlichen und rechtlich bedeutenden Sachverhalten, die im Veranlagungsverfahren ohnehin zur Beurteilung anstehen.

  • Verlustverrechnung - Möglichkeit die Verluste (in den folgenden sieben Jahren) mit Gewinnen zu verrechnen

    Die Steuerberechnung basiert grundsätzlich auf den handelsrechtlichen Zahlen in der Erfolgsrechnung und Bilanz am Ende des Geschäftsjahres. Den Steuerbetrag ermitteln man, indem man den steuerlichen Gewinn mit dem massgebenden Steuersatz multipliziert. Kommt es, gerade in der Gründungs- und Wachstumsphase eines Unternehmens, zu Verlusten, gibt es Staaten, welche eine Verrechnung dieser Verluste mit den zukünftigen Gewinnen zulassen. Dabei ist es wichtig, einen passenden Experten zu finden, welcher sich mit dem jeweiligen nationalen Recht auskennt, um diese Verluste später steuerlich ideal nutzen zu können.